KFZ Versicherung ohne Bonitätsprüfung: So finden Sie die besten Angebote

Wiki Article

KFZ Versicherung ohne Bonitätsprüfung: Worauf es ankommt und wie Sie den passenden Schutz finden

  1. Einleitung: Warum die Nachfrage nach Kfz-Versicherungen ohne Bonitätsprüfung steigt
    Die Kfz-Versicherung trotz Schufa gehört in Deutschland zu den wichtigsten Policen für Fahrzeughalter, denn eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Doch nicht jeder Antragsteller verfügt über eine makellose Bonität oder eine einwandfreie Schufa-Auskunft. Das kann verschiedene Gründe haben: Vielleicht sind alte Rechnungsposten offen geblieben, es gab eine verspätete Kreditrückzahlung oder es existieren andere finanzielle Verpflichtungen, die zu negativen Einträgen führen. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Verbraucher die Frage, ob sie trotz eingeschränkter Bonität eine Kfz-Versicherung abschließen können und ob es sogar Optionen gibt, die komplett ohne Bonitätsprüfung auskommen.
    Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn im Versicherungsmarkt haben sich einige Anbieter darauf spezialisiert, Policen ohne Schufa-Einsicht oder Bonitätsabfrage anzubieten. Oft sind es Menschen, die kurzfristig ein Auto zulassen möchten, aber die regulären Versicherer eine Schufa-Auskunft anfordern. Viele Verbraucher fragen sich zudem, welche Unterschiede zwischen Kfz-Versicherungen mit und ohne Bonitätsprüfung bestehen, wie die Tarife kalkuliert werden und ob man dadurch Nachteile hinsichtlich der Prämien oder des Leistungsumfangs hat. In diesem umfassenden Ratgeber betrachten wir sämtliche Aspekte einer KFZ Versicherung ohne Bonitätsprüfung, erklären die Hintergründe, geben praktische Tipps zur Suche nach dem passenden Anbieter und erläutern, auf was Sie achten sollten, damit Ihr Versicherungsschutz lückenlos bleibt.

  2. Grundlagen: Was bedeutet Bonität und warum ist sie für Versicherungen wichtig?
    Die Bonität eines Kunden gibt Auskunft über dessen Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit. Versicherer bewerten die Kreditwürdigkeit üblicherweise anhand verschiedener Faktoren, darunter die Schufa-Auskunft, das Einkommensniveau und bestehende finanzielle Verpflichtungen. Auch wenn die Kfz-Haftpflichtversicherung in Deutschland zu den Pflichtversicherungen zählt, schauen sich viele Versicherer dennoch die Bonität ihrer Kunden an. Der Gedanke dahinter ist, das finanzielle Risiko des Versicherers zu minimieren: Wer bereits mehrfach in Zahlungsverzug geraten ist oder Schulden hat, gilt als potenziell riskanter Kunde, bei dem die Prämienzahlungen unter Umständen ausbleiben könnten.
    Eine schlechte Bonität führt allerdings nicht automatisch zu einer Ablehnung des Versicherungsantrags, kann aber die Konditionen beeinflussen. So kann es vorkommen, dass Versicherer eine höhere Prämie verlangen oder nur bestimmte Tarife anbieten, wenn im Zuge der Bonitätsprüfung bestimmte Risikofaktoren festgestellt werden. Für einige Verbraucher wird es jedoch schwierig, überhaupt eine Zusage zu erhalten – besonders dann, wenn die negativen Einträge gravierend sind. In diesem Fall kommt die Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung ins Spiel, die verspricht, unabhängig von Schufa-Score und Bonität einen Versicherungsschutz anzubieten.

  3. Warum überhaupt eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung?

    Eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung ist für alle interessant, die aus finanziellen Gründen Schwierigkeiten haben, bei konventionellen Versicherern eine Police zu erhalten. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn jemand kurz vor einer Privatinsolvenz steht, bereits Schulden hat oder mehrfach durch Mahnverfahren auffiel. Außerdem kann es passieren, dass jemand ein Auto auf sich zulassen möchte, aber in der Vergangenheit aus ganz anderen Gründen eine negative Schufa-Bewertung erhielt und deshalb befürchtet, keinen Versicherungsvertrag abschließen zu können.
    In einigen Fällen kann eine Kfz-Versicherung ohne Schufa-Anfrage sogar sinnvoll sein, wenn man schlichtweg Zeit sparen möchte. Statt lange auf eine Bonitätsauskunft zu warten und eventuell mehrfach abgelehnt zu werden, geht man direkt zu einem spezialisierten Anbieter. Hier entfällt der bürokratische Aufwand einer Kreditprüfung. Selbstverständlich sollte man jedoch bedenken, dass eine Versicherung ohne Bonitätsprüfung nicht zwangsläufig günstiger ist. Oftmals kalkulieren Versicherer das erhöhte Zahlungsausfallrisiko in den Beitrag mit ein, sodass die Prämie höher ausfallen kann als bei einer regulären Versicherung mit Bonitätsprüfung.

  4. Die verschiedenen Deckungsarten: Was ändert sich ohne Bonitätsprüfung?
    Wer sich mit dem Thema Kfz-Versicherung auseinandersetzt, stößt schnell auf die drei gängigen Deckungsarten: Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko. Die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und sichert Schäden ab, die Dritten durch den Gebrauch des eigenen Fahrzeugs entstehen. Darüber hinaus haben Versicherungsnehmer die Möglichkeit, Ihr Fahrzeug und sich selbst gegen weitere Risiken abzusichern:

Bei einer Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung werden diese Leistungen in der Regel nicht grundlegend anders strukturiert. Vielmehr bleibt es dem Versicherer vorbehalten, welche Tarife er anbietet und zu welchem Beitragssatz. Manche Anbieter, die keine Bonitätsprüfung durchführen, beschränken sich lediglich auf eine Kfz-Haftpflichtversicherung, während andere auch Teilkasko- oder Vollkasko-Schutz gewähren. Ein umfassender Vergleich hilft, den passenden Tarif zu finden, der auch ohne Schufa-Abfrage abschließbar ist.

  1. Typische Anbieter und Vergleichsmöglichkeiten
    Mittlerweile haben sich auf dem deutschen Versicherungsmarkt einige Gesellschaften darauf spezialisiert, Verträge ohne Bonitätsprüfung anzubieten. Während es bei großen, etablierten Versicherern eher die Ausnahme ist, gibt es spezialisierte Makler und Nischenanbieter, die sich genau auf solche Fälle konzentrieren. Darüber hinaus existieren Vergleichsportale, auf denen gezielt nach Kfz-Versicherungen ohne Schufa gesucht werden kann. Dort lassen sich Beiträge, Leistungsspektren und vertragliche Bedingungen nebeneinanderstellen.
    Ein genauer Blick auf die Versicherungsbedingungen lohnt sich: Manche Tarife sehen zum Beispiel eine Kautionshinterlegung oder eine Vorauszahlung der Jahresprämie vor, um das finanzielle Risiko für den Versicherer zu minimieren. Manchmal ist ein monatlicher Beitragseinzug ausgeschlossen, sodass ausschließlich eine jährliche oder halbjährliche Zahlungsweise möglich ist. Für den Versicherungskunden bedeutet das zu Beginn eine höhere finanzielle Belastung. Auf der anderen Seite bleibt man aber vor unangenehmen Überraschungen geschützt, wenn man einmal einen Monat in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollte – denn man hat die Prämie bereits im Voraus bezahlt.

  2. Ablauf des Antrags: Was ändert sich ohne Schufa?
    Wer eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung abschließen möchte, durchläuft meist einen etwas vereinfachten Antragsprozess: Da keine Schufa-Auskunft eingeholt wird, muss der Versicherer sich nicht an externe Auskunfteien wenden. Stattdessen geben Antragsteller häufig eine Selbstauskunft über ihre finanzielle Lage ab. Hier sollte man jedoch stets bei der Wahrheit bleiben, denn falsche Angaben können im Schadensfall zum Erlöschen des Versicherungsschutzes führen.
    Ein entscheidendes Dokument bei der Kfz-Versicherung ist die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer). Diese erhält man in der Regel direkt nach Abschluss oder sogar schon während des Antragsprozesses. Mit dieser eVB kann man das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle anmelden. Bei einigen Anbietern, die gänzlich auf die Bonitätsprüfung verzichten, kann die Ausstellung der eVB-Nummer unter Umständen ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen – insbesondere dann, wenn zusätzliche Angaben überprüft werden müssen. In den meisten Fällen funktioniert das Verfahren jedoch vergleichbar schnell wie bei einer herkömmlichen Kfz-Versicherung.

  3. Kosten und Prämien: Worauf sollten Sie achten?
    Eine der entscheidenden Fragen für viele Versicherungsnehmer lautet: „Ist eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung teurer?“ Pauschal lässt sich das nicht beantworten, da jeder Versicherer unterschiedliche Risikofaktoren in die Beitragskalkulation einbezieht. Generell ist zu beobachten, dass Versicherungen ohne Schufa-Abfrage oft etwas höhere Prämien verlangen, da sie ein gesteigertes Risiko eines Zahlungsausfalls mit einkalkulieren. Allerdings ist dies nicht immer zwangsläufig der Fall. Wenn der Versicherer andere Risikofaktoren (z. B. Regionalklassen, Fahrzeugtyp, Fahrerkreis, Schadenfreiheitsklasse) sehr strikt bewertet, können sich auch hier günstigere oder zumindest marktübliche Beiträge ergeben.
    Wichtig ist zudem, den Leistungsumfang zu überprüfen. Gerade wer zusätzlich eine Teilkasko oder Vollkasko abschließen möchte, sollte genau hinschauen, ob alle gewünschten Komponenten – beispielsweise Schutz bei Wildunfällen oder erweiterte Elementarschadendeckung – im Vertrag enthalten sind. Auch der Selbstbehalt kann sich auf den monatlichen beziehungsweise jährlichen Beitrag auswirken. Ein höherer Selbstbehalt senkt normalerweise den Versicherungsbeitrag, erhöht jedoch das finanzielle Risiko des Versicherungsnehmers im Schadensfall.

  4. Vorteile einer Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung

  1. Nachteile und Risiken einer Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung
  1. Tipps für den Vertragsabschluss und den Vergleich
    Damit Sie den passenden Tarif finden, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

  2. Vergleichsportale nutzen: Nutzen Sie mehrere Portale und spezialisierte Websites, um sich einen Überblick über die verfügbaren Anbieter zu verschaffen.

  3. Konditionen lesen: Achten Sie darauf, welche Zahlungsintervalle möglich sind und ob eine Kaution oder Vorauszahlung verlangt wird.

  4. Leistungsumfang prüfen: Vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die Deckungssummen und -leistungen. Eine Kfz-Haftpflichtdeckungssumme von mindestens 50 Millionen Euro für Sachschäden ist empfehlenswert.

  5. Rabatte checken: Fragen Sie nach, ob es für bestimmte Berufsgruppen oder Wenigfahrer-Rabatte gibt. Auch eine Garage kann den Beitrag senken.

  6. Selbstauskunft wahrheitsgemäß ausfüllen: Falsche Angaben führen im Schadensfall schnell zum Verlust des Versicherungsschutzes.

  7. Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko: Welche Versicherung brauche ich wirklich?
    Die gesetzliche Pflicht deckt nur die Haftpflichtversicherung ab. Sie kommt für Schäden auf, die Sie Dritten zufügen. Doch ob Teilkasko oder Vollkasko sinnvoll sind, hängt stark vom Wert des Fahrzeugs, Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis und Ihrem finanziellen Rahmen ab. Bei einem Neuwagen oder einem hochpreisigen Fahrzeug ist die Vollkasko fast immer anzuraten. Bei einem älteren Gebrauchtwagen könnte die Teilkasko ausreichenden Schutz bieten, insbesondere wenn Sie das Risiko eines Totalschadens finanziell selbst tragen könnten.
    Gerade wer Schwierigkeiten mit seiner Bonität hat und primär sicherstellen möchte, das Auto zulassen zu können, wählt häufig zunächst nur die Haftpflicht. Doch auch dann ist es möglich, nachträglich in eine Teil- oder Vollkasko zu wechseln, sofern der Versicherer dies zulässt. Wichtig ist, dass man im Vorfeld klärt, welche Optionen während der Vertragslaufzeit bestehen und ob ein späterer Wechsel mit Mehrkosten oder einem neuen Antragsprozess verbunden ist.

  8. Der Faktor Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse)
    Neben der Bonität spielt auch die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eine zentrale Rolle bei der Beitragsberechnung. Dabei wird danach beurteilt, wie viele unfallfreie Jahre ein Versicherungsnehmer vorweisen kann. Je höher die SF-Klasse, desto günstiger der Beitrag. Ist man beispielsweise Fahranfänger oder hatte in der Vergangenheit mehrere Unfälle, rutscht man in eine niedrige SF-Klasse und zahlt höhere Prämien.
    Bei einer Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung wird dieser Faktor in der Regel genauso berücksichtigt wie bei normalen Versicherern. Wenn Sie also viele unfallfreie Jahre auf dem Konto haben, kann das die Prämie trotz fehlender Schufa-Auskunft deutlich senken. Es lohnt sich daher, frühere Versicherungsunterlagen aufzubewahren, um Ihre Schadenfreiheitsklasse nachweisen zu können.

  9. Wie geht ein Versicherer mit Zahlungsverzug um?
    Auch wenn keine Bonitätsprüfung stattfindet, bedeutet das nicht, dass Zahlungsverzüge toleriert würden. Bleibt eine Prämienzahlung aus, wird der Versicherer eine Mahnung schicken und gegebenenfalls Mahngebühren erheben. Kommt es wiederholt zu Zahlungsverzügen, kann der Versicherer den Vertrag kündigen. Für den Versicherten hat das gravierende Folgen: Zum einen steht man plötzlich ohne obligatorische Haftpflicht da, zum anderen wird eine Kündigung durch den Versicherer im Antrag auf eine neue Police angegeben. Das kann dann auch bei einem anderen Anbieter zu Problemen führen – selbst wenn keine Schufa-Auskunft eingeholt wird.
    Es ist daher ratsam, sorgfältig zu kalkulieren, ob man sich die ausgewählte Police leisten kann. Wer unsicher ist, sollte lieber einen Tarif mit etwas weniger Leistung wählen, den er aber zuverlässig bezahlen kann. So lassen sich Zahlungsausfälle und die damit verbundenen Konsequenzen vermeiden.

  10. Sonderfall: Kfz-Versicherung trotz Schufa-Eintrag

    Nicht immer bedeutet ein negativer Schufa-Eintrag, dass man bei allen Anbietern auf Ablehnung stößt. Manche Gesellschaften führen zwar eine Bonitätsprüfung durch, werten geringe Negativmerkmale jedoch nicht als Ausschlusskriterium. In diesen Fällen entscheidet das individuelle Risikomanagement des Versicherers, ob man den Vertrag trotz Schufa-Eintrag erhält. Es ist daher durchaus ratsam, auch bei herkömmlichen Versicherern nachzufragen, bevor man sich vorschnell für eine teurere Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung entscheidet.
    Oftmals spielt dabei auch das monatliche Einkommen oder das Bestehen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses eine Rolle. Ein fester Job und ein regelmäßiges Einkommen wirken sich positiv auf die Risikoeinschätzung des Versicherers aus. Wer sich gut vorbereitet und gegebenenfalls bei einer Ablehnung gezielt Rückfragen stellt, kann herausfinden, ob es für bestimmte Konstellationen interne Kulanzregelungen gibt.

  11. Kündigungsfristen und Wechselmöglichkeiten
    Der Kfz-Versicherungsmarkt ist von hoher Konkurrenz geprägt, was sich in den attraktiven Wechseloptionen niederschlägt. In der Regel haben Versicherte die Möglichkeit, ihre Police zum Ende des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat zu kündigen, falls der Vertrag am 1. Januar begonnen hat. Bei vielen Versicherern ist das klassische Stichtag-Datum der 30. November. Wer also bis zum 30. November kündigt, kann ab 1. Januar des Folgejahres zu einem neuen Anbieter wechseln.
    Diese Frist gilt aber auch für Versicherungen ohne Bonitätsprüfung. Läuft Ihr aktueller Tarif also zum Ende des Jahres aus, sollten Sie rechtzeitig nach einem neuen Angebot suchen, damit das Auto nahtlos versichert bleibt. In manchen Fällen besteht darüber hinaus ein Sonderkündigungsrecht, etwa wenn der Versicherer die Beiträge erhöht oder sich die Bedingungen ändern. Dann können Sie auch außerhalb der regulären Frist wechseln.

  12. Die Rolle der Fahrzeugklasse und anderer Risikofaktoren
    Für die Beitragshöhe sind nicht nur Bonität und Schadenfreiheitsklasse von Belang, sondern auch das Fahrzeug selbst, der Wohnort und das Nutzungsverhalten. So spielen Regionalklassen und Typklassen eine große Rolle. In Gegenden mit hoher Schadenshäufigkeit, etwa in Großstädten, kann der Beitrag spürbar höher sein als in ländlichen Regionen mit niedriger Unfallrate. Auch das Fahrzeugmodell entscheidet über die Einstufung: Ein hochmotorisierter Sportwagen wird oft teurer eingestuft als ein Kleinwagen.
    Bei Kfz-Versicherungen ohne Bonitätsprüfung gelten dieselben Regeln für die Typ- und Regionalklasse wie bei konventionellen Policen. Daher lohnt es sich gerade bei finanziellen Einschränkungen, nicht nur die Versicherungsart zu überdenken, sondern eventuell auch das gewählte Fahrzeug. Ein älteres, weniger leistungsstarkes Auto kann eine deutlich günstigere Prämie bedeuten.

  13. Alternativen zur herkömmlichen Versicherungsprämie: Ratenzahlung oder Pay-as-you-drive?
    Während manche Anbieter keine monatliche Ratenzahlung für ihre Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung ermöglichen, bieten andere durchaus flexible Modelle an. So gibt es in Deutschland bereits sogenannte „Pay-as-you-drive“-Tarife, bei denen man abhängig von den tatsächlich gefahrenen Kilometern zahlt. Hier wird üblicherweise ein Telematik-System im Auto verbaut, das die Fahrdaten erfasst. Ein defensiver Fahrstil und wenige Jahreskilometer führen zu geringeren Beiträgen.
    Allerdings setzen viele dieser Telematik-Tarife eine gewisse Bonitätsprüfung voraus, da sie auf monatlichen Abrechnungen basieren. Wer unbedingt eine Kfz-Versicherung ohne Schufa-Einsicht benötigt, kann eventuell bei spezialisierten Anbietern fündig werden, die zumindest halbjährliche oder vierteljährliche Zahlungen ermöglichen. Wichtig ist, die Modalitäten zum Zahlungsrhythmus genau zu prüfen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

  14. Mögliche Zusatzbausteine und Leistungen
    Auch bei Versicherungen ohne Bonitätsprüfung ist es möglich, diverse Zusatzbausteine abzuschließen, sofern der Anbieter diese Produkte bereithält. Mögliche Zusatzoptionen sind etwa:

Allerdings ist gerade in diesem Segment das Angebot bei Kfz-Versicherungen ohne Schufa-Auskunft oft eingeschränkt. Einige Nischenversicherer konzentrieren sich auf das Nötigste und bieten lediglich Basis- oder Standardtarife an. Wer jedoch Wert auf umfassende Leistungen legt, sollte sich genau informieren, welche Zusatzleistungen verfügbar sind und zu welchen Konditionen.

  1. Besonderheiten beim Schadenfall
    Kommt es zum Schadenfall, unterscheidet sich die Regulierung bei einer Police ohne Bonitätsprüfung in der Regel nicht von der bei einer herkömmlichen Versicherung. Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, den Schaden unverzüglich zu melden und darf keine Schuldeingeständnisse abgeben, bevor der Versicherer den Fall geprüft hat. Die Haftpflichtversicherung reguliert Schäden, die Dritten entstanden sind, die Teil- oder Vollkasko springt ein, wenn am eigenen Fahrzeug ein versicherter Schaden eingetreten ist.
    Probleme können jedoch auftreten, wenn im Schadensfall auffällt, dass der Versicherungsnehmer bei Antragstellung falsche Angaben machte. Dies kann insbesondere dann relevant sein, wenn doch gewisse Fragen zur finanziellen Lage gestellt wurden und diese unzutreffend beantwortet wurden. Dann könnte der Versicherer den Vertrag anfechten oder die Leistung kürzen. Umso wichtiger ist es, bereits beim Antrag auf Transparenz zu setzen und alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.

  2. Fazit: Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung als Chance für finanziell eingeschränkte Verbraucher

    Eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung bietet Menschen mit negativen Schufa-Einträgen oder schwacher Bonität eine willkommene Option, weiterhin mobil zu bleiben und ihrem gesetzlichen Versicherungsgebot nachzukommen. Zwar sind die Auswahl an Versicherern und Tarifen oft begrenzter, und die Prämien können höher liegen als bei einer konventionellen Police. Doch wer auf Transparenz achtet, verschiedene Angebote vergleicht und sich für einen Tarif entscheidet, den er finanziell stemmen kann, bekommt in aller Regel soliden Versicherungsschutz.
    Gerade in Zeiten, in denen flexible Mobilität eine immer größere Rolle spielt und die berufliche und private Lebensgestaltung ohne Auto deutlich eingeschränkt sein kann, ist es wichtig, dass jeder eine Chance auf eine faire Kfz-Versicherung erhält. Eine Ablehnung durch die Schufa muss nicht das Ende bedeuten. Dank spezialisierten Anbietern und passgenauen Vergleichsportalen gibt es durchaus Möglichkeiten, auch ohne Schufa-Einsicht oder Bonitätsprüfung den gewünschten Versicherungsschutz zu erhalten. Dies setzt jedoch immer voraus, dass man die eigenen finanziellen Möglichkeiten realistisch einschätzt und bewusst einen Anbieter wählt, dessen Konditionen transparent und fair gestaltet sind.
    Wer den Schritt geht, eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung abzuschließen, sollte sich im Klaren sein, dass auch bei diesen Versicherungen vertragliche Pflichten gelten. Prämien müssen pünktlich gezahlt werden, Vertragsdetails gilt es einzuhalten, und im Schadensfall muss eine fristgerechte Meldung an den Versicherer erfolgen. Nur so bleibt die Police wirksam, und man genießt den vollständigen Versicherungsschutz, den man benötigt, um rechtssicher am Straßenverkehr teilzunehmen.
    Abschließend lässt sich festhalten: Eine Kfz-Versicherung ohne Bonitätsprüfung kann für Menschen mit finanziellen Engpässen eine essenzielle Lösung sein, sofern sie die Konditionen akzeptieren und tatsächlich in der Lage sind, die Beiträge verlässlich zu zahlen. Wer diese Grundvoraussetzung erfüllt, muss sich nicht mehr sorgen, wegen eines negativen Schufa-Eintrags oder fehlender Bonität keinen Versicherungsschutz für das Auto zu erhalten. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für alle, die auch in schwierigen Zeiten auf ein Fahrzeug angewiesen sind und gleichzeitig sicherstellen möchten, dass im Schadensfall nicht nur die gesetzliche Haftpflicht, sondern auch mögliche Zusatzleistungen greifen.

Report this wiki page